4 Fäuste für ein Spendenhalleluja: Niklas Lotz und Peter Weber gemeinsam gegen den Niedergang von HALLO MEINUNG

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Niklas Lotz und Peter Weber gegen den Niedergang von HALLO MEINUNG - Bürgerforum Neverforgetniki

Noch zwei Monate – dann kann Peter Weber endlich wieder durch­atmen. Noch zwei Monate – solange muss er seine aktu­ellen Mitglieder von HALLO MEINUNG noch von einer Kündigung abhalten, danach verlängert sich das Meinungsabo um ein weiteres Jahr und weitere, stolze 39€. Deshalb heißt es für Weber seit wenigen Wochen: Geschäf­tigkeit und Erfolg vortäu­schen. Dazu gehört:

Die schlep­penden Neuein­tritte und zahl­reichen Austritte bereiten Weber wohl viele schlaflose Sommer­nächte in Schwar­zen­bruck. Zeit und Gele­genheit also, sich Verstärkung ins Haus zu holen und ein echtes Spen­den­schwer­ge­wicht zu inter­viewen.

Bühne frei für Niklas Lotz

Niklas Lotz ist bekannt als Neverfor­getniki, alias der Lotz­löffel, der Lotz­brocken. Er ist ein echter Spen­den­tau­send­sassa und lässt sich gerne von seinen Schafen das Spar­schwein Paypal-Konto füllen. Niklas Lotz „schreibt” zudem für HALLO MEINUNG. Über­setzt heißt das: Lotz lebt gut und gerne von den Beiträgen der Förder­mit­glieder. Seine Honorare sind nicht öffentlich. Im Gegenzug liefert er ab und zu banale Artikel und lässt diese von Peter Webers Redak­teuren vertonen. An Geld und Manpower mangelt es HALLO MEINUNG nämlich nicht. Damit dieses Lotter­leben nicht jäh endet, muss auch Niklas Lotz ran, um auf der absau­fenden Hallo-Meinung-Titanic die deli­ranten Förder­mit­glieder bei Laune zu halten.

Das Gespräch zwischen Peter Weber und Niklas Lotz

Zwei unter­schied­liche Genera­tionen an einem virtu­ellen Tisch. Das könnte bei kriti­scher und fokus­sierter Gesprächs­führung tatsächlich inter­essant werden. Beide Seiten könnten die Gele­genheit nutzen, auf die Argu­mente ihrer Kritiker einzu­gehen und vor allem endlich die zukünf­tigen, gemein­samen Pläne rund um HALLO MEINUNG zu konkre­ti­sieren. Doch weit­ge­fehlt.

Schon nach zwei Minuten weiß man, dass man hier lediglich Selbst­mitleid und konzen­trierte Doppel­moral geliefert bekommt. Bereits am Anfang (Minute 02:10) wünscht sich Niklas Lotz etwa mehr Debatte, weniger Diffa­mie­rungen. Als Beispiel gibt er an: Er selbst würde Robert Habeck doch nie als Menschen abwerten, nur weil er mit dessen Politik nicht einver­standen wäre.

Liebe Leser, Sie ahnen wahr­scheinlich schon, was kommt. Schauen Sie selbst unser Fund­stück hier:

Niklas Lotz und Peter Weber gegen den Niedergang von HALLO MEINUNG - Bürgerforum Neverforgetniki
Quelle: twitter.com/nikitheblogger/status/1211689250237878272

Urteilen Sie selbst, ob sie die Forderung nach einer Über­wa­chung des poli­ti­schen Gegners durch einen Psych­iater, also das Abstempeln von Anders­den­kenden als Geis­tes­kranke, als mensch­liche Abwertung einordnen oder nicht.

Mit Robert Habeck hat Niklas Lotz seit einiger Zeit wohl ein Problem, was zahl­reiche Videos und Tweets von ihm belegen. Selbst wenn man Habeck berech­tig­ter­weise kriti­siert, so hat Robert Habeck im Gegensatz zu Möch­tegern-Medi­en­un­ter­nehmer Niklas Lotz und dessen von Fehlern gespickter Biografie bereits zahl­reiche Bücher selbst auf den Markt gebracht. Habeck hat zudem studiert und einen Doktor­titel der Philo­sophie. Niklas Lotz dagegen hat lediglich eine abge­bro­chene Berufs­aus­bildung vorzu­weisen und muss – um die Bewer­tungen seines bisher einzigen Büch­leins stabil zu halten – seine Follower regel­mäßig zu Gefäl­lig­keits­be­wer­tungen auffordern, siehe etwa in seinem Tele­gram­kanal. Außerdem träumt er eine Bericht­erstattung der BILD-Zeitung über ihn herbei (wir berich­teten).

Niklas Lotz und Peter Weber gegen den Niedergang von HALLO MEINUNG - Bürgerforum Neverforgetniki Buch

Woher nimmt Niklas Lotz die mora­lische Über­le­genheit ange­sichts seines eigenen, auf Almosen, Werbe­ein­nahmen und Auftrags­schreib­arbeit basie­renden Lebens­stils? Wobei, so sicher ist er sich seiner Über­le­genheit oft nicht, als dass er nicht lieber noch mal in seiner Filter­blase nach­fragt, bevor er sich an ein Hetz­video gegen Habeck setzt. Mit seiner limi­tierten Arbeits­kraft will er schließlich nicht am Markt vorbei produ­zieren.

Niklas Lotz und Peter Weber gegen den Niedergang von HALLO MEINUNG - Bürgerforum Neverforgetniki

Zum weiteren Gespräch: Viel passiert zwischen Weber und Lotz nicht mehr. Wir machen es kurz, es folgen lediglich weitere Kalen­der­sprüche sowie das sich gegen­seitige Zuwerfen von Stich­wörtern. Das Gespräch soll jovial, unge­zwungen, ja gar freund­schaftlich wirken. Auffällig und gar störend ist aber vielmehr etwas anderes: Was macht denn Peter Weber da in seinem neuen „Premium-Studio”? Mal spricht er zu Niklas Lotz in den Bild­schirm hinter ihm. Mal spricht er – statt zu seinem Gast – in die „vierte Wand”, die Kamera, den imagi­nären Zuschauer, obwohl er Niklas Lotz adres­siert. An seiner Medi­en­kom­petenz sollte Peter Weber noch arbeiten.

Zum Ende hin folgt ein beson­deres Bonmot von Peter Weber: „Wir sind stolz, dass du für uns schreibst, Niki. Wir sind absolut deiner Meinung.” Zu Deutsch: Niklas Lotz schreibt also eben­falls fleißig nach der Meinung Peter Webers. Sonst würde es ihm ähnlich ergehen wie den entlas­senen Chef­re­dakteur Klaus Kelle. Denn bei HALLO MEINUNG gilt: Wer das Geld ausgibt, bestimmt die Arti­kel­in­halte. Und das ist Peter Weber, nicht etwa die Förder­mit­glieder. Herr Weber: Beim nächsten Mal stecken Sie dem kleinen Niklas einfach noch ein Werther’s Echte zu und tätscheln ihm das Köpfchen, dann ist die Geld­pa­trioten-Seifenoper perfekt.

Was bleibt: 25 Minuten Zeit­ver­schwendung, bei der man gar nicht so viel fressen kann wie man „lotzen” möchte.

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Matze
Matze
15. August 2020 15:45

Dem kann ich nur zustimmen.. was soll ich da noch sagen?

M. S.
M. S.
15. August 2020 19:43

Die Zwei sind so süß. Opi Peter und der kleine Niklas. Als die Kamera aus war, haben die bestimmt nicht gestritten oder Meinung gehallot, sondern geknutscht und gefummelt.

Echter Premi­um­content der 36€ wert ist.

Tschüss Meinung
Tschüss Meinung
15. August 2020 20:09
Antwort an  M. S.

So siehts aus. Hinter der Paywall gehts weiter… xD

KARLHEINZ VON DICKHART
KARLHEINZ VON DICKHART
20. August 2020 04:25
Antwort an  M. S.

Geknutscht? Gefummelt?

Würde da der Heiko SchranK nicht eifer­süchtig werden?

Oder haben wir es etwa mit einem

«ménage à trois»

oder zu Deutsch, einem

„Flotten Dreier“

zu tun?

Was würde die konser­vativ geprägte Anhän­ger­schaft vom Weber wohl dazu sagen?

Grüße
v.D.

Fördermitglied
Fördermitglied
16. August 2020 14:46

Ist wieder sehr inter­essant, was Peter Weber hier im neuen Wochen­video erzählt:

https://youtu.be/dLORBbBZKO8?t=1165

Bei HM arbeiten nur Profis, sei es die 14 unbe­kannten Jour­na­listen einschließlich den Kinder-Jour­na­listen Never­get­ficki, aber auch im HM-Studio… nur Profil. Deshalb ist Bild und Ton auf dem Stand von 1985.

Außerdem sucht Weber jemand neues für die Homepage. Das kann nur bedeuten, dass die alte Firma oder der Ersteller der Homepage von HM hinge­schmissen oder Entlas­sungs-Weber wieder zuge­schlagen hat.

Weiterhin kein Hinweis, was das große neue Ding ist, war Ende Juli bei HM kommen sollte. Vermutlich meinte Weber Juli 2021?

Kein Hinweis, wann die Radio­sender kommen, wann das Print­medium fertig und im Handel ist.

Geli
Geli
16. August 2020 18:11
Antwort an  Fördermitglied

Peter Weber hat beim zustän­digen Amts­ge­richt am 14. August 2020 die gGmbH in eine GmbH umge­wandelt. Ab diesem Datum müssen die Förder­bei­träge und Spenden als Einnahmen versteuert werden.
Ich überlege schon, ob ich mir beim zustän­digen Amts­ge­richt einen Handels­re­gister Auszug einhole, dies kann ja jeder, der mit „Hallo Meinung GmbH” Geschäfts­be­zie­hungen eingehen möchte. Darin wird auch die Höhe es neuen Stamm­ka­pital der neuen GmbH ange­geben. Es sind mir 40Euro Wert um zu sehen, was von dem Fördergeld noch übrig geblieben ist. Das Stamm­ka­pital der 2019 gegründeten(gemeinnützigen) gGmbH war 25.000€. Die neue GmbH muss ja ein viel höheres Stamm­ka­pital haben, EIGENTLICH.

Matze
Matze
16. August 2020 18:42
Antwort an  Geli

Da hilft nur das „Restgeld” für das Jahr zurück­fordern und austreten. HM ist nicht mehr gemein­nützig und nun mehr oder weniger eine poli­tische Medi­en­agentur die auf Gewinn ausgelegt ist. Wie vorher schon einziger Gesell­schafter und Geschäfts­führer: Peter Weber.