Peter Weber und die Antifa-Verschwörung: Die HALLO MEINUNG Diktatur ist fertig

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Peter Weber und die Antifa-Verschwörung - Die HALLO MEINUNG Diktatur - Finanzamt GmbH Spenden Zensur Lügen

Es geht heiß her im Moment bei HALLO MEINUNG. Nachdem wir bereits am Sonntag über die heim­liche Umfir­mierung und den Verlust der Gemein­nüt­zigkeit berichtet hatten, zog Peter Weber mit einer hastig produ­zierten Recht­fer­tigung nach (Video im verlinkten Artikel). Dort holt er zum Rund­um­schlag gegen alles und jeden aus. Grund genug für uns, das Ganze mal genau anzu­sehen.

Wir analy­sieren die Recht­fer­tigung von Peter Weber im Detail, berichten was in und um HALLO MEINUNG herum geschehen ist und was die Neuaus­richtung für Inter­es­senten und Förder­mit­glieder bedeutet.

Das Video selbst

Es handelt sich um ein – nach objek­tiven Stan­dards – schlecht produ­ziertes, knapp 30-minü­tiges Video vor einem Green­screen und zeigt ein Gespräch zwischen Peter Weber und seinem Haus­anwalt Rainer Thesen – einem Experten für Baurecht, der mit Peter Weber auch außerhalb von HALLO MEINUNG geschäftlich gut verbandelt ist. Peter Weber kommt scheinbar vorbe­reitet mit einem großen Stapel Papiere in der Hand ins Bild. Davon liest er immer wieder ab. Mittendrin im Gespräch klingelt auch mal das Telefon. Im Video werden in sehr schlechter Auflösung Doku­mente in Teilen einge­blendet, der Inhalt ist aufgrund der groben Verpi­xelung kaum oder gar nicht erkennbar. Soviel zu seiner profes­sio­nellen Studio­aus­stattung… Es soll sich um Doku­mente des Finanz­amtes und Anwalts­schreiben handeln.

Der Titel des Videos spricht bereits Bände: „Politik und Medien führen Krieg gegen die Meinungs­freiheit!” Dass es hier um die Änderung der Rechtsform von HALLO MEINUNG und einer kompletten Umkehrung des Spen­den­mo­dells geht, erfährt man auf den ersten Blick also nicht. Im Video folgt dann ein Motto Versprecher für die Ewigkeit: „Wir führen Krieg gegen die Meinungs­freiheit.” brüllt Peter Weber in die Kamera (Minute 05:30). Kurze Pause, dann kriegt er noch die Kurve: „Ähm, diese Leute führen Krieg gegen die Meinungs­freiheit.” Ja, was denn nun? Peter Weber, Deutsch­lands Joe Biden.

Die Beschreibung des Videos ist sehr lang und soll in verkürzter Form den Inhalt zusam­men­fassen, was leider über­haupt nicht gelingt. Wir wollen den rele­vanten Teil der Begründung hier zitieren: (Hervor­hebung von uns)

Wenn „gemein­nützig” im Deutschland des Jahres 2020 gleich­be­deutend ist mit „poli­tisch korrekt” und damit nur noch die Formen von zivil­ge­sell­schaft­lichem und sozialem Enga­gement gemeint sind, die von krimi­nellen Verfas­sungs­feinden, Antifa und Links­ex­tremen gutge­heißen werden: Dann verzichten wir gerne auf dieses Siegel. Abge­sehen davon, dass uns hier­durch eher Vorteile entstehen, da wir an verschiedene Fesseln und Rück­sicht­nahmen nicht länger gebunden sind und so künftig deutlich freier inves­ti­gativ und kritisch berichten können, hoffen wir (und sind zuver­sichtlich), dass unsere Fördermitglieder/Unterstützer Verständnis für diesen Schritt aufbringen werden und uns die Treue halten – auch ohne Spen­den­quittung.

Dieser Teil ist wichtig, denn er offenbart ekla­tante Lücken in Peter Webers Verständnis von Gemein­nüt­zigkeit und Pres­se­freiheit.

Chronologie der relevanten Ereignisse

Was in welcher Reihen­folge genau passiert ist, ist für Außen­ste­hende schwierig nach­zu­voll­ziehen. Zudem Peter Weber scheinbar ein Zeit­rei­sender ist, denn er zitiert teil­weise auch Daten aus der Zukunft. Deshalb wollen wir mit einer Chro­no­logie der Ereig­nisse beginnen.

Unstreitig sind folgende Daten:

  • November 2019: Eintragung der gGmbH im Handels­re­gister
  • Januar 2020: Nega­tiver Bericht der Nürn­berger Nach­richten über HALLO MEINUNG

Dann erzählt Peter Weber seine Chro­no­logie und es wird gar fantas­tisch. So liest er ab von seinem Papier vom Zugang des Schreibens vom Finanzamt am 30. Juli (Min. 09:38) und refe­ren­ziert dann ein Tele­fonat „Am Freitag, den 21.”. Dies kann nur August sein, da es nach dem 30. Juli und dem Zugang des Schreibens erfolgen muss und der Freitag nur im August auf den 21. fällt. Zur Erin­nerung: Peter Weber nahm sein Reak­ti­ons­video am 17. August auf. Ein Tele­fonat aus der Zukunft, Herr Weber?

Da Peter Weber also nicht in der Lage ist, einfache Daten von einem Papier abzu­lesen oder Petra Gott­schalk viel­leicht auch bei der Zusam­men­stellung dieser hoch­kom­pli­zierten Daten durch­ein­an­der­ge­kommen ist, versuchen wir es selbst einmal mit den wahr­schein­lichsten Daten.

Unsere Chro­no­logie, nach Einschätzung aller verfüg­baren Quellen, sieht wie folgt aus:

  • Zwischen Januar und Mai: Ermitt­lungen des Finanz­amtes zur Gemein­nüt­zigkeit von HALLO MEINUNG
  • Ende Mai 2020: Schreiben des Finanz­amtes an HALLO MEINUNG mit der Forderung, die Gemein­nüt­zigkeit nach­zu­weisen (Quelle: Unter­titel YouTube-Video)
  • Do, 30. Juli: Zugang des Schreibens bzgl. des endgül­tigen Entzuges der Gemein­nüt­zigkeit durch das Finanzamt. Entweder mit sofor­tiger Wirkung oder mit rück­wir­kender Wirkung. Ab spätestens diesem Datum ist HALLO MEINUNG nicht mehr gemein­nützig. (Quelle: Reak­ti­ons­video)
  • Mi, 5. August: Treffen zwischen Peter Weber und Anwälten bzgl. weiterer Vorge­hens­weise. Man einigt sich auf Umfir­mierung und Verlust auf die Gemein­nüt­zigkeit, also nicht gegen den Bescheid Rechts­be­helfe einzu­legen. (Quelle: Reak­ti­ons­video)
  • Mo, 10. August: Treffen zwischen Peter Weber und Notarin bzgl. Umfir­mierung und Eintragung im Handels­re­gister. (Quelle: Reak­ti­ons­video)
  • Fr, 14. August 2020: Publi­zierung der Umfir­mierung von HALLO MEINUNG im Handels­re­gister, der Verlust der Gemein­nüt­zigkeit ist ab sofort öffentlich bekannt (Quelle: Northdata.de)
  • Mo, 17. August 2020: Reak­ti­ons­video von Peter Weber

Diese Daten sind mit Vorsicht zu genießen, da Weber es selbst mit den Daten wie aufge­zeigt nicht genau nimmt und bereits in der Vergan­genheit häufig gelogen hat. Diese Zeit­linie macht jedoch am meisten Sinn. Die offen­sicht­lichen Fragen, die sich hier stellen sind:

  • Was ist zwischen Mai und Ende Juli zwischen HALLO MEINUNG und dem Finanzamt korre­spon­diert worden? Wieso weist HALLO MEINUNG nicht einfach seine Gemein­nüt­zigkeit nach?
  • Warum infor­miert HALLO MEINUNG nicht unver­züglich ab dem 5. August – also der Entscheidung über die Umfir­mierung – seine Mitglieder und weist auf den Verlust der Gemein­nüt­zigkeit hin?

Die Aberkennung der Gemeinnützigkeit

Aufhänger des Videos von Peter Weber ist unser Artikel über die Aberkennung der Gemein­nüt­zigkeit von HALLO MEINUNG. Bisher hat Peter Weber die Gemein­nüt­zigkeit immer groß vor sich herge­tragen. Es gibt eine ganze Sektion auf der Homepage, die sich Spen­den­ab­zugs­fä­higkeit, Spen­den­quit­tungen und der Rechtsform selbst widmet. Oder schauen Sie sich dieses Video an: „Was besonders gut ist: Wir sind gemein­nützig, […] um die Demo­kratie und Meinungs­freiheit dieses Landes wieder­her­zu­stellen.”

Es lässt sich also mit Fug und Recht behaupten, dass Peter Weber von Anfang an auf die Aner­kennung der Gemein­nüt­zigkeit aus war. Dafür hat er selbst viel Geld in Anwälte gesteckt, nach eigener Aussage. Ende 2019 zur Gründung gab es aller­dings ein Problem. Wie sollte man diese Gemein­nüt­zigkeit nach­weisen? Die Voraus­set­zungen dafür zitieren wir:

Zur Erlangung des Status als steu­er­be­güns­tigte Körper­schaft müssen Satzung oder Gesell­schafts­vertrag gesetzlich normierte Inhalte zur selbst­losen, ausschließ­lichen und unmit­tel­baren Zweck­ver­wirk­li­chung sowie zur Mittel­ver­wendung und Vermö­gens­bindung enthalten. Neben der Einhaltung dieser satzungs­mä­ßigen Voraus­set­zungen muss die tatsäch­liche Geschäfts­führung der Körper­schaft auf die ausschließ­liche und unmit­telbare Erfüllung der steu­er­be­güns­tigten Zwecke gerichtet sein und den Bestim­mungen der Satzung entsprechen.

All dies war Ende 2019 nicht gegeben. Also musste mit tatkräf­tiger Hilfe von Anwälten ein großes Luft­schloss gebaut werden: HALLO MEINUNG als Verfechter der Meinungs­freiheit. Ein Bürger­forum. Tätig­keiten im vorpo­li­ti­schen Raum. Lesen Sie die ursprüng­liche Satzung von HALLO MEINUNG hier und Sie werden fest­stellen, dass all dies Wunsch­denken war und ist. HALLO MEINUNG war immer nur auf Geld aus und Peter Weber wollte stets nur im Mittel­punkt stehen. Dafür stellt aber das Finanzamt keine Gemein­nüt­zigkeit aus.

HALLO MEINUNG – von Anfang an auf Lügen gebaut

Im Januar dieses Jahrs kam auch in der Main­stream-Presse (Nürn­berger Nach­richten) erstmals Kritik an dem Miss­ver­hältnis zwischen Ideal und Realität bei HALLO MEINUNG auf, das Finanzamt nahm Ermitt­lungen auf. Diese endeten mit mehr­stu­figer Korre­spondenz und schluss­endlich mit der Aberkennung der Gemein­nüt­zigkeit. Peter Weber präsen­tiert diese Entscheidung des Finanz­amtes als eine Entscheidung eines korrupten, links­in­fil­trierten Systems. Er unter­stellt dem Finanzamt gar eine Zusam­men­arbeit mit der Antifa! Peter Weber geht in keinem Punkt auf die Sach­ar­gu­mente der Entscheidung ein. Deshalb gehen wir nun sachlich darauf ein.

Was NICHT für den Entzug der Gemein­nüt­zigkeit maßgebend ist (Auswahl basierend auf den wirren Gedan­ken­sprüngen von Weber zu diesem Thema):

  • Aktionen von HALLO MEINUNG gegen die GEZ
  • Einge­stellte Betrugs­an­klagen gegen Peter Weber
  • Kritik äußern am Auslaufen der Sea Watch IV
  • Rechts­kon­ser­vative poli­tische Ansichten von Peter Weber oder Mitgliedern
  • Dank­sagung von Peter Weber an die Gelb­westen Bewegung
  • Negative Bericht­erstattung in der Nürn­berger Allge­meinen Zeitung. Peter Weber unter­stellt an einer Stelle böswillig (Minute 09:25), dass das Finanzamt nur aufgrund des Artikels die Gemein­nüt­zigkeit aberkannt hätte. Das ist falsch. Das Finanzamt nimmt den Artikel und andere Quellen als Anlass, um die Gemein­nüt­zigkeit zu über­prüfen. Zudem genügt eine einfache Google-Suche, unter der auch dieser Blog gelistet ist, um zurecht große Zweifel an den Geschäfts­prak­tiken von HALLO MEINUNG aufkommen zu lassen.
  • Meldung von HALLO MEINUNG an das Finanzamt durch die Antifa oder sonstige „anonyme” Personen. Das Finanzamt wird nicht und muss auch nicht seine Hinweis­geber namentlich nennen. Peter Weber hat ein Problem mit Anony­mität, weil er seine Kritiker nur auf der persön­lichen Ebene und unter der Gürtel­linie atta­ckieren kann. Sach­licher Kritik hat er nichts entge­gen­zu­setzen. Nur weil eine Quelle anonym ist, disqua­li­fi­ziert sie das noch nicht in der Sache. Das Finanzamt ist verpflichtet, zu ermitteln.
  • Die „Defi­ni­ti­ons­hoheit der Antifa” über das, was die frei­heitlich-demo­kra­tische Grund­ordnung fördert und damit gemein­nützig ist. Dieses Argument von Anwalt Rainer Thesen ist falsch, da nicht die Antifa die finalen Defi­ni­ti­ons­geber dafür sind, sondern das Finanzamt und bei Dissens im Ergebnis die Gerichte. Rainer Thesen stellt eine unge­heu­er­liche (Achtung, Wort­spiel) These auf (ab Minute 06:50): Nämlich, dass das Schreiben des Finanz­amtes besagt, dass Gemein­nüt­zigkeit bedeute „nur das zu schreiben, was der Antifa genehm ist”. Entweder Rainer Thesen kann nicht lesen oder er hat gerade den größten Justiz­skandal Deutsch­lands aufge­deckt. Was halten Sie für wahr­schein­licher, liebe Leser?

All dies wird von Peter Weber böswillig vermischt mit der eigent­lichen Auffor­derung des Finanz­amtes, dass HALLO MEINUNG endlich die eigene Gemein­nüt­zigkeit nach­weist. Das Finanzamt hat von Amts wegen das Recht und die Pflicht, bei Hinweisen auf Verdacht oder auch verdachts­un­ab­hängig bei jeder gemein­nüt­zigen Orga­ni­sation den Status der Gemein­nüt­zigkeit zu über­prüfen und bei Bedarf zu entziehen. Das ist der „starke Staat”, den Herr Weber sonst immer vermisst und einfordert. Das Finanzamt zitiert in der einseh­baren Korre­spondenz Beispiele, die Zweifel an der Gemein­nüt­zigkeit wecken und will – wie die Öffent­lichkeit auch – endlich ANTWORTEN von HALLO MEINUNG. Dass Peter Weber auf so viel Nach­fragen natürlich aller­gisch reagiert, ist für Kenner nichts Neues. Schade für ihn, dass er das Finanzamt noch nicht zensieren kann. Das wird wohl das erste poli­tische Ziel der HALLO MEINUNG-Partei werden…

Was aber umso mehr für den Entzug der Gemein­nüt­zigkeit maßgebend ist, nämlich von Rechts­wegen und damit Hand­lungs­maxime für das Finanzamt:

  • Fehlen einer ordnungs­ge­mäßen Buch­haltung und steu­er­straf­rechtlich rele­vantes Handeln der Verant­wort­lichen,
  • Verstoß gegen das Selbst­lo­sig­keits­gebot, d.h. Verwendung der Mittel der gGmbH für satzungs­fremde Zwecke (z.B. private Zwecke oder für den steu­er­pflich­tigen wirt­schaft­lichen Geschäfts­be­trieb, wie etwa Bücher­ver­käufe, Bezahlen von Anwalts­rech­nungen für Demons­tra­ti­ons­auf­la­gen­ver­stöße von Angelika Barbe, 70.000€ für eine einfache Homepage),
  • Verdeckte Gewinn­aus­schüt­tungen,
  • Ausstellen von Gefäl­lig­keits­spen­den­be­schei­ni­gungen,
  • Unan­ge­messen hohe Geschäfts­füh­rer­ge­hälter bei gGmbHs,
  • Zahlung über­höhter Vergü­tungen an Vorstände (ohne Satzungs­grundlage),
  • Zahlung über­höhter Honorare an Dienst­leister, (z.B. Autoren, Webde­signer, Rechts­an­wälte, Notare, Wirt­schafts­prüfer, Social-Media-Manager, Büro­kräfte in Nord­rhein-West­falen)
  • Fehler in der Satzungs­ge­staltung,
  • Verstoß gegen das Ausschließ­lich­keits­prinzip, z.B. durch eine über­mäßige wirt­schaft­liche oder poli­tische Betä­tigung,
  • Straf­rechtlich rele­vantes Verhalten, welches der Körper­schaft zuge­rechnet werden kann, z.B. rechts­ex­treme, justi­ziable Kommentare unter Videos auf der HALLO MEINUNG Face­book­seite, die nicht unver­züglich von HALLO MEINUNG entfernt werden. Weber selbst behauptet, es werde ja fleißig gelöscht. Das stimmt, aber nicht nach Justi­zia­bi­lität. Gelöscht werden kritische Beiträge gegenüber HALLO MEINUNG und Peter Weber, stehen­ge­lassen werden Volks­ver­hetzung und Mord­fan­tasien, wie auch unsere Leser schon berichtet hatten. Die Geister, die Peter Weber mit seinen wirren Brüll­videos gerufen hat, bekommt er nun nicht mehr zurück in die Flasche.

Das alles musste Peter Weber wissen, denn er hatte sich vor Gründung der gGmbH den Rat von teuren Anwälten einholen lassen und ist als Geschäfts­führer vertraglich auf die Einhaltung der Satzung der ehema­ligen gGmbH verpflichtet. Dabei hat er kläglich versagt.

Wir wissen nicht abschließend, welche Gründe ausschlag­gebend waren für das Finanzamt, da Peter Weber die Schreiben entgegen seiner Verspre­chung nicht veröf­fent­licht. Es gibt grob zwei Möglich­keiten:

  1. Das Finanzamt hat tatsächlich poli­tisch gegen HALLO MEINUNG entschieden, ohne die rechtlich zuläs­sigen Gründe des Gemein­nüt­zig­keits­ent­zuges heran­zu­ziehen. Dies ist unwahr­scheinlich, da ein offen­sicht­licher Skandal. Dann wäre es aber ein Leichtes für Peter Weber, eine Klage einzu­reichen und zu gewinnen, die Gemein­nüt­zigkeit also wieder­her­zu­stellen. Der Image­gewinn für ihn wäre enorm und er hätte es dem „System” gezeigt. Es ist zudem unwahr­scheinlich, dass Gernegroß Weber sich eine solche Gele­genheit entgehen lassen würde, da er gerade nur so mit Klagen um sich schmeißt (dazu später mehr).

  2. Das Finanzamt hat korrekt entschieden und Peter Weber weiß dies. Wir tippen darauf, dass HALLO MEINUNG haupt­sächlich wegen einer über­mäßig wirt­schaft­lichen und poli­ti­schen Betä­tigung die Gemein­nüt­zigkeit entzogen worden ist. HALLO MEINUNG agierte von Anfang an als poli­ti­scher Arm von Peter Webers Groß­manns­sucht und versuchte damit auch noch Kasse zu machen. Dies ist aber nicht von der Gemein­nüt­zigkeit i.S.d. §52 AO und der ursprüng­lichen Satzung gedeckt. HALLO MEINUNG hat von Anfang an niemals nach der eigenen Satzung, sondern stets nach der Darstel­lungs­sucht von Peter Weber gehandelt. Daher hätte Peter Weber von Anfang an eine Partei gründen müssen. Dort gelten aber strenge Anfor­de­rungen an Spen­den­ab­zugs­fä­higkeit, staat­liche Teil­fi­nan­zierung und vor allem Trans­parenz. Alles Gift für HALLO MEINUNG in seinem jetzigen Zustand. Und auch schlecht für den Start von HALLO MEINUNG, da Weber seine Mitglieder vor allem im Lager der AfD und CDU fischte, aber diese Leute meist nicht noch eine aussichtslose Partei unter­stützen wollen. Da Peter Weber all dies wusste, wusste er auch, dass eine Klage gegen den Bescheid des Finanz­amtes ohne Aussicht auf Erfolg wäre. Deshalb lügt er im Video und behauptet, eine solche Klage würde zu viele Ressourcen binden, die Gemein­nüt­zigkeit würde ihn „knebeln” und wäre deshalb nicht sinnvoll. Auch die Referenz seines Haus­an­walts Thesen zu anderen Recht­streiten mit langer Verfah­rens­dauer ist eine Irre­leitung des Zuschauers, da diese Fälle ja bereits durch­ent­schieden und damit als Präze­denz­fälle für HALLO MEINUNG vor Gericht herhalten können. Wahr­scheinlich haben eben genau diese Fälle schon gezeigt, dass Geschäfts­ge­baren wie bei HALLO MEINUNG zurecht nicht als gemein­nützig anzu­er­kennen sind. Deshalb geht Weber jetzt den einfachen Weg: als GmbH und damit als normales Wirt­schafts­un­ter­nehmen, welches Geld verdienen will.

Zusam­men­ge­fasst: Das Finanzamt hat HALLO MEINUNG die Gemein­nüt­zigkeit entzogen, weil eine poli­tische Betä­tigung wie die von Peter Weber nicht gemein­nützig unter einer gGmbH erfolgen darf, sondern entweder formal als Partei i.S.d. Partei­en­gesetzes oder privat­wirt­schaftlich mit Gewinn­erzie­lungs­ab­sicht als reine GmbH. Peter Weber hat nicht auf die Gemein­nüt­zigkeit „verzichtet” wie er bewusst und dreist lügt, da er nie gemein­nützig mit HALLO MEINUNG handelte und keine Möglichkeit hat, den Bescheid des Finanz­amtes rechtlich anzu­greifen.

Herr Weber, schon blöd, wenn der funk­tio­nie­rende Rechts­staat nicht so will wie sie es wollen. Zum Glück ist Deutschland noch keine Weber-Diktatur und wird es hoffentlich nie werden.

Reaktion bei HALLO MEINUNG auf die Aberkennung

Inter­essant ist die Rekon­struktion der Ereig­nisse in und um HALLO MEINUNG herum im Zuge der Aberkennung der Gemein­nüt­zigkeit.

Zunächst mal passierte auf die ersten Schreiben des Finanz­amtes… Nichts! Peter Weber lehnte es ab, zu antworten, da dies „Arbeits­pro­zesse” auslösen würde. Moment. Hat Peter Weber in Rainer Thesen nicht einen Haus­anwalt, der direkt für HALLO MEINUNG tätig ist? Hat er nicht Steu­er­be­rater, Wirt­schafts­prüfer, eine Notarin, die er immer erwähnt? Hat er nicht, um über­haupt die Gemein­nüt­zigkeit zu erlangen, viel Geld selbst vorge­schossen (und sich später von den Mitgliedern zurück­er­statten lassen)?

Es kommt der Verdacht auf, dass das finale Schreiben des Finanz­amtes vom 30.Juli 2020 für Peter Weber nur ein will­kom­mener Anlass war, die „Knebel” der Gemein­nüt­zigkeit endlich abzu­legen und vollends abkas­sieren zu können. Zudem er diese Gemein­nüt­zigkeit auch unter Einsatz noch so vieler Anwälte und Notare dem Finanzamt niemals hätte vorgaukeln können, denn HALLO MEINUNG war nie gemein­nützig.

Dazu wurde auch die Satzung erweitert (wir berich­teten). Peter Weber recht­fertigt dies, er wolle sich „breit aufstellen”. Die neue Satzung ist in der Tat „breit aufge­stellt”. Unsere Kritik richtet sich aber dagegen, dass keinerlei Hinweise mehr auf ideelle Ziele von HALLO MEINUNG gelistet werden. HALLO MEINUNG hat sich nach eigenen Angaben viel vorge­nommen.

Wo ist das „Bürgerforum”?

In der neuen Satzung geht es aber nur ums Geld­ver­dienen. Und es ist auch nur die Satzung, die Peter Weber als Geschäfts­führer bindet. „Ich will frei sein”, ruft Peter Weber. Ob sich hier eine Schwar­zen­brucker Brave­heart-Geschichte anbahnt? Wohl eher nicht. HALLO MEINUNG ist nun ein reines Medi­en­un­ter­nehmen unter 100% Kontrolle des Diktators Peter Weber. Förder­mit­glieder dürfen zahlen, aber sollen gefäl­ligst aufhören, schief zu quaken. Freiheit for me, but not for thee, wie der Ameri­kaner sagen würde.

Als dann am 14.08. die Publi­kation der Umfir­mierung im Handels­re­gister auftauchte und wir am 16.08. darüber berich­teten, ging es drunter und drüber bei HALLO MEINUNG. Zur Erin­nerung: Weber wusste seit spätestens 5. August, dass er umfir­mieren würde. Da wurde die Entscheidung dazu in seinem Team durch Peter Weber getroffen. Zum Zeit­punkt unserer Publi­kation war aber niemand bei HALLO MEINUNG darauf vorbe­reitet. Sowohl sein eigenes Team nicht als auch die Mitglieder. Mehr als 2 Wochen also, ohne Vorbe­reitung.

Zudem Peter Weber auch eine weitere Unwahrheit verbreitet, um sich zu recht­fer­tigen: So behauptet er, er müsse erst die Eintragung und Publi­kation im Handels­re­gister abwarten, bevor er die Nach­richt verkünden könne (Minute 18:00). Das ist falsch: Die Gemein­nüt­zigkeit erlischt mit Zugang des Schreibens durch das Finanzamt. Nur eine Klage dagegen hätte u.U. eine aufschie­bende Wirkung begründet. Da Peter Weber sich am 5. August gegen eine Klage entschied, hätte er an diesem Tag die Mitglieder infor­mieren müssen.

Zensur: Petra Gottschalks Rotstift glühte

Dutzende kritische oder verwirrte Kommentare unter den älteren Facebook-Einträgen mussten entfernt werden, die nach der Aberkennung sachlich fragten. Von der vielen Klickerei musste sie bestimmt – unter Einhaltung der Büro­zeiten – erstmal den Zeige­finger über Nacht auf Eis legen. Soviel Kritik war selbst ihr nicht ganz geheuer. Deshalb liefen die Tele­fon­lei­tungen zwischen Nord­rhein-West­falen und Schwar­zen­bruck heiß: Ein Statement vom Messias Weber persönlich musste her, ganz schnell. Das Ergebnis ist das besagte, hastig aufge­setzte und schlampig produ­zierte Reak­ti­ons­video zwischen Weber und Thesen.

Nebenbei wurde hemds­är­melig die Homepage versucht zu flicken und Hinweise auf Spen­den­ab­zugs­fä­higkeit und Gemein­nüt­zigkeit zu tilgen. Bis heute ohne Erfolg. Zum Zeit­punkt dieses Artikels zum Beispiel ist nach wie vor Folgendes zu finden:

  • Homepage: Keine Aktua­li­sierung des Impressums. Für Spenden wird auch immer noch die Möglichkeit ange­geben, eine Spen­den­quittung ausstellen zu können. Dies ist illegal und eine Täuschung, da einfache GmbHs nicht steu­erfrei spen­den­be­günstigt sein können. Dieser Hinweis wurde mitt­ler­weile auf der Frontpage entfernt. Nicht aber im FAQ.
Peter Weber und die Antifa-Verschwörung - Die HALLO MEINUNG Diktatur - Homepage Spenden
Quelle: HALLO MEINUNG Homepage

Um dieses Kuddel­muddel aufzu­räumen, wird Weber bestimmt noch weitere 14 Jour­na­listen und Mitar­beiter einstellen. Was für Klein­un­ter­nehmer Alltag ist und nebenbei in wenigen Minuten erledigt wird, bekommt das gut besetzte Vollzeit-Back­office von HALLO MEINUNG mit „Top-Jour­na­listen” und „tech­nisch hoch­pro­fes­sio­neller” 70.000€-Homepage nicht über mehrere Tage hin.

Die Folgen der Aberkennung

Nachdem die Gemein­nüt­zigkeit nun weg ist, hat dies Folgen für HALLO MEINUNG. Wir haben dies im ersten Artikel schon ausge­führt, wollen hier aber noch einmal auf Basis der neuen Infor­ma­tionen weiter ins Detail gehen.

Eine weitere, für jeden Geschäftsmann offen­sicht­liche Folge der Umfir­mierung ist, dass die GmbH von nun an als solche auch im Geschäfts­verkehr auftreten muss. Mit Eintragung und Veröf­fent­li­chung im Handels­re­gister ist die alte gGmbH in Auflösung und darf nicht mehr im Geschäfts­verkehr auftreten. Das führt natürlich zu Problemen, wenn man sich überall als „gemein­nützig” präsen­tiert, obwohl dies gar nicht mehr der Fall ist (siehe oben). Da die Aberkennung allem Anschein nach rück­wirkend erfolgt ist, muss HALLO MEINUNG auch rück­wirkend Steuern abführen. Dies kann teuer werden, insbe­sondere da schon 700.000€ ausge­geben wurden. Ein weiteres Problem wird die heillos über­for­derte Buch­haltung von HALLO MEINUNG sein. Selbst Carsten Jahn, seines Zeichens auch nicht gerade ein Vorbild seriöser Spen­den­buch­führung, musste dies mit einem Schmunzeln Peter Weber unter die Nase reiben. Da kommen lange Nächte auf Petra und das Team zu, um die Forde­rungen des Finanz­amtes zu bedienen.

HALLO MEINUNG kurz vor Insolvenz?

Das größte Problem bleibt die Umwidmung der einge­sam­melten Spen­den­gelder. Das Finanzamt hat die Gemein­nüt­zigkeit nach allem was bekannt ist rück­wirkend aberkannt. Das heißt, von Rechts wegen war die GmbH niemals gemein­nützig seit ihrer Gründung und muss auch steu­er­rechtlich so behandelt werden. Das heißt alle Steu­er­be­güns­ti­gungen fallen weg. HALLO MEINUNG war und ist nur noch ein ganz normales Unter­nehmen. Das bedeutet:

  • Umsatz­steu­er­nach­zahlung
  • Nach­zahlung der Körper­schafts­steuer
  • Nach­zahlung der Gewer­be­steuer
  • Und weitere (z.B. Schen­kungs­steuer), sofern einschlägig

Zudem gelten die Steu­er­pflichten auch für die Zukunft. Dies kann bei einer Einnah­men­summe von über einer Million Euro mehrere hundert­tausend Euro kosten. Mögli­cher­weise ist HALLO MEINUNG deshalb kurz vor der Insolvenz! Peter Weber haftet als Geschäfts­führer für etwaige Schulden auch persönlich, da die Aberkennung der Gemein­nüt­zigkeit mindestens eine grob­fahr­lässige Verletzung der steu­er­lichen Pflichten darstellt. Steht Peter Webers privates Vermögen etwa auf dem Spiel?

Spen­den­quit­tungen von HALLO MEINUNG sind eben­falls ungültig und dürfen nicht mehr ausge­stellt werden. Peter Weber ist nun auch offi­ziell ein einfacher Geld­pa­triot der Sorte von Carsten Jahn und Thomas Grabinger. Das bedeutet, dass die Spen­den­be­reit­schaft – außerhalb des harten Kerns der Förder­mit­glieder – weiter sinken wird. Beitrags­er­hö­hungen sind sehr wahr­scheinlich. Ob der einfache Hartz4-Empfänger sich die Mitglied­schaft bei HALLO MEINUNG noch leisten können wird? Oder wird HALLO MEINUNG zu einer exklu­siven, Hummer verspei­senden Clique mit abwech­selnden Treffen auf Barkassen und am Ammersee?

Peter Weber erwähnt, ohne Gemein­nüt­zigkeit könnten er und HALLO MEINUNG „künftig deutlich freier inves­ti­gativ und kritisch berichten” (Unter­titel YouTube-Video). Das ist eine bewusste Täuschung. Die Gemein­nüt­zigkeit legt keine Grenzen in der Pres­se­freiheit fest. Alles, was zugunsten gemein­nützig aner­kannter Zwecke erfolgt, kann berichtet werden. Wo jedoch Bericht­erstattung nicht mehr zu gemein­nüt­zigen Zwecken erfolgt (etwa: wo illegal Tele­fon­mit­schnitte veröf­fent­licht werden, wo Peter Weber durch den Wald spaziert, wo… ach, schauen Sie einfach selbst in den YouTube-Kanal von HALLO MEINUNG), ist die Gemein­nüt­zigkeit nicht mehr gegeben und damit für die gesamte Unter­nehmung in Gefahr. Ein Misch­masch geht hier nicht. Entweder ganz gemein­nützig – mit allen Steu­er­vor­teilen – oder gar nicht, mit voller Steu­erlast.

Peter Weber ist es wohl gewohnt, sich nur die Rosinen aus dem Geset­zes­salat heraus­zu­picken. Gut, dass das Finanzamt dem einen Riegel vorge­schoben hat. Wie weit will Peter Weber denn nun ohne die Fesseln der Gemein­nüt­zigkeit in der Bericht­erstattung gehen? Will er weitere illegale Tele­fon­mit­schnitte veröf­fent­lichen? Will er – wie sein Mitglied Carsten Jahn – zum Doxxing von Kritikern und körper­licher Gewalt gegen diese aufrufen?

Hinweis an Peter Weber: Auch in einer GmbH dürfen Sie nicht vorsätzlich Gesetze brechen.

Zwischen Satan und Seneca – Peter Webers Pläne

Statt geknickt auf den Verlust der Gemein­nüt­zigkeit zu reagieren oder gar dagegen zu klagen, ist Peter Weber in Feier­laune. „Ich fühle mich sehr wohl.” Eine doch eher unge­wöhn­liche Reaktion. Bedeutet die Aberkennung doch eben hohe Steu­er­nach­zah­lungen und persön­liches Risiko für Peter Weber. Aber da HALLO MEINUNG ja im Geld (der Mitglieder) schwimmt, macht das Peter Weber nichts aus. Nein, ohne Gemein­nüt­zigkeit gibt es auch keine Grenzen mehr für die Ausgaben und Pläne von ihm. Endlich kann sich Peter Weber ohne das „Gequake” der Finanz­be­amten, Anwälte und Kritiker auf Bühnen stellen – und sich dafür von seinen Jüngern bezahlen lassen. Da knallen bestimmt im Hinter­grund die Korken. Barkassen, Barzah­lungen und Bakschisch – jetzt brechen alle Ausga­ben­dämme von HALLO MEINUNG. Da fällt Peter Weber ein Riesen­stein vom Geld­pa­trio­ten­herzen.

Gleich fünf (!) Klagen gegen die GEZ stellt er in Aussicht. Zum Einklagen des Rechts auf Barzahlung und wegen angeb­licher Verstöße gegen den Daten­schutz. Hoffen wir, dass die Anwälte nicht dieselben sind, die Peter Weber zum Daten­schutz bei seiner ille­galen Veröf­fent­li­chung von Tele­fo­naten beraten haben. Hier wird weiter Geld der Förder­mit­glieder zum Fenster hinaus­ge­worfen. Die genannten Klagen sind bereits von anderen Betrof­fenen seit Jahren und zu Dutzenden bei Gericht anhängig, zur Barzah­lungs­pflicht sogar aktuell beim Euro­päi­schen Gerichtshof.

Auch bei Angelika Barbe über­nimmt HALLO MEINUNG die Anwalts­kosten – im Gegenzug sollte Frau Barbe für HALLO MEINUNG am 01.08.2020 in Berlin auf der Corona-Demo die Fahne hoch­halten. Davon gibt es keinen Bericht, Angelika Barbe war als Privat­person dort unterwegs. Die Perfor­mance war so jämmerlich, dass Peter Weber am nächsten Tag 450km von Nürnberg nach Berlin fuhr, für zwei fünf­mi­nütige Videos. Aber Peter Weber verspricht trotzdem fleißig, die Rech­nungen zu bezahlen. Denn das Geld anderer Leute lässt sich leicht mit vollen Händen ausgeben. An HALLO MEINUNG verdienen sich lediglich die Anwälte dumm und dämlich. Förder­mit­glieder gucken in die Röhre.

Damit die Spen­den­gelder nicht versiegen, kommt es noch zu einer unfrei­willig komi­schen Szene (Minute 13:48). Peter Weber fragt seinen Anwalt Thesen aus dem Stand und „ohne Druck”, ob dieser ihn mal eben schnell für die Zuschauer seinem Charakter beur­teilen könne. Rainer Thesen muss sich kurz schütteln vor so viel Dreis­tigkeit, legt dann aber fleißig das Webersche Glau­bens­be­kenntnis ab. Kaum zu glauben, wenn er hier vor laufender Kamera seinen besten Goldesel verärgern würde. Peter Weber habe noch nie „ansatz­weise etwas verfas­sungs­feind­liches gesagt”. Hoffen wir, dass Herr Thesen aus Rück­sicht auf seine Gesundheit tatsächlich wenig von Peter Weber verfolgt, sonst wären ihm solche Schmankerl wie etwa das hier doch übel aufge­stoßen, als Weber seine Kritiker menschen­feindlich als „Schmutz der Gesell­schaft” bezeichnet. Nein, ganz im Gegenteil. Peter Weber steht für Rainer Thesen auf einer Stufe mit Seneca, dem großen römi­schen Philo­sophen. Respekt, Herr Thesen, dass Sie das ohne Verziehen des Gesichtes so in die Kamera sagen können. Sehen wir als nächstes eine römische Büste von Peter Webers Antlitz im HALLO MEINUNG Studio? Jetzt als GmbH ist alles möglich!

Zu guter Letzt noch eine uner­freu­liche Nach­richt für alle Tele­fon­muffel: Peter Weber droht an (Minute 17:45), alle Spender persönlich anzu­rufen, um die Spenden behalten zu dürfen. Das ist entweder besonders dämlich oder besonders perfide von Weber. Wenn nicht jeder Ange­rufene wie Peter Weber heimlich die Gespräche mitschneidet, gibt es keinen Nachweis einer solchen Spen­den­ge­neh­migung.

Nun gut, Peter Weber mag dies gerne recht sein. Und wo hat Peter Weber eigentlich die Tele­fon­nummern aller Spender her? Ist dies daten­schutz­rechtlich über­haupt zulässig? Nein, auch hierbei handelt es sich um eine hohle Verspre­chung von Weber, die darauf abzielt: Lehnt euch zurück, liebe Spender, Peter Weber legt selbst Hand für euer Wohl an. Kein Grund, das Hirn einzu­schalten und selbst tätig zu werden.

Doch genau das ist falsch!

Wenn auch Sie Infos zu den Geld­pa­trioten haben, wenden Sie sich vertrau­ensvoll an uns. Schreiben Sie einen Kommentar mit Ihrer Meinung. Kontak­tieren Sie uns per E‑Mail, wenn Sie selbst einen Artikel z.B. als Gast­autor bei uns veröf­fent­lichen möchten.

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Matze_1
Matze_1
19. August 2020 09:36

Sehr guter Artikel. Schön zusam­men­ge­stellt und vor allem auch logisch. Aber damit braucht man den Jüngern nicht kommen.

Bundesrepublikaner (oder auch LoiLoScope)
Bundesrepublikaner (oder auch LoiLoScope)
19. August 2020 09:41

Ich finde unter HALLO MEINUNG (Homepage und Links darunter) immer und immer wieder vor allem:
©2020 HALLO MEINUNG – Inter­es­sen­ver­tretung Bürger­forum gGmbH
Und immer wieder in Texten (z.B. unter FAQ) „FörderMITGLIED(schaft)“.
Nach meiner Auffassung ein Betrug (§ 263 StGB) in fort­ge­setzter Hand­lungs­weise.
Mit freund­lichen Grüßen

Bundesrepublikaner (oder auch LoiLoScope)
Bundesrepublikaner (oder auch LoiLoScope)
19. August 2020 10:44

Ein kleiner HINWEIS
NARZISSMUS ist per defi­ni­tionem KEINE KRANKHEIT.
Er ist ein Persön­lich­keits­merkmal.
Selbst in der auffallend über­stei­gerten Form wie bei Herrn Weber ist Narzissmus nur ein persön­liches Merkmal wie die Haar­farbe, wie die Form der Nase oder wie ein Finger­ab­druck.

Für den Narzissmus bei Herrn Weber trägt der Betroffene keine Schuld, sehr wohl aber die Verant­wortung. Herr Weber muss also für die Folgen seines Handelns verant­wortlich (auch straf­rechtlich!) einstehen.
Auch für das hier Kriti­sierte: https://www.youtube.com/watch?v=V0Z0RDCBSjQ

Unterm Strich macht das den Peter Weber (oben und unten und rechts und links und überall immer wieder nur Peter-Weber-Peter-Weber-Peter-Weber-Peter-Weber-Peter-Weber-Peter-Weber-Peter-Weber und nochmals Peter Weber…) zur Witz­figur, zu einem unfrei­wil­ligen Komiker, zu einer Steil­vorlage für Satiren (Satire = Satt irre).

Geht die Welt unter, falls HALLO MEINUNG untergeht?
Ja. Sicher. Peter Weber wird das gern bestä­tigen.
Mit freund­lichen Grüßen

KARLHEINZ VON DICKHART
KARLHEINZ VON DICKHART
20. August 2020 06:02

NARZISSMUS ist per defi­ni­tionem KEINE KRANKHEIT.

Er ist ein Persön­lich­keits­merkmal.

Das gilt nicht für die „Narziss­tische Persön­lich­keits­störung”, welche sowohl in ICD-10 (WHO) als auch DSM‑5 (USA) als seeli­sches Leiden aufge­führt ist.

ud324
ud324
19. August 2020 12:23

Da ich eine Steu­er­erklärung machen lasse, hab ich beim Finanzamt Nürnberg nach­ge­fragt. Es ging mir um die Rechnung für den Förder­beirag. Die einreichen wenn keine gGmbH besteht ist nicht gut. Die Änderung zur GmbH war ab dem 13.8 einge­tragen. Also rück­wirkend glaube ich nicht. Das hätten die mir ja mitteilen müssen. Ich denke aber, das ich die Rechnung nicht zu den Steuern beifügen werde. Meine Blödheit ist mir zu peinlich. Ich habe aber euren Vordruck genutzt und fordere zumindest für August- Dezember mein Geld zurück. Antwort ich zitiere, ” Über die Rück­zahlung erhalten Sie zeitnah eine weitere Infor­mation. ”

NT1PR
NT1PR
19. August 2020 15:51

Herr Weber hat sich auf sehr dünnes Eis begeben:
Er hat den Leuten versi­chert, das Hallo Meinung eine gemein­nützige Gesell­schaft ist und Förder­bei­träge und andere Zuwen­dungen an diese Gesell­schaft steu­erlich berück­sichtigt werden.
Da die Gemein­nüt­zigkeit vom Finanzamt verneint wurde können diese Zuwen­dungen und Beiträge nicht mehr steu­erlich in Abzug gebracht werden.
Für die Zuwender und Beitrags­zahler entsteht so ein finan­zi­eller Schaden.
Her Weber hat also seine Anhänger über den Status ihrer Mitglied­schaft im unklaren gelassen, ggf. sogar getäuscht.
Nach dem Herr Weber jetzt seine „Hallo Meinung” Firma in eine GmbH umge­wandelt hat, werden alle Mitglieder auto­ma­tisch zu Abon­nenten.
Diese einseitige Vertrags­än­derung führt zu mehreren Punkten:

  1. Jeder kann seine Mitglied­schaft sofort beenden und die gesamten bereits gezahlten Beiträge zurück fordern.
  2. Die Rück­for­derung basiert auf BGB gestützt durch StGB
  3. Herr Weber haftet im Bezug auf die Beiträge auch mit seinem Privat­ver­mögen. Denn die Gesell­schafter-Haftung bezieht sich nur auf Bereiche des regu­lären Geschäfts­be­trieb dieser Gesell­schaft.
  4. Das einsammeln von soge­nannten Spenden, Mitgleids­bei­trägen und Förder­gelder basiert aber auf eine Vortäu­schung von Sach­ver­halten.
  5. Bei Rechts­ver­stößen gibt es keine juris­ti­schen Personen (GmbH), aus diesem Grund haftet Herr Weber voll umfänglich.

Für Herrn Weber gibt es nur eine Rettung:
Er muss Hallo Meinung in einen Verein umwandeln oder in eine poli­tische Partei. ansonsten kann es passieren, dass er auf den Kosten ganz alleine sitzen bleibt.

Bundesrepublikaner (oder auch LoiLoScope)
Bundesrepublikaner (oder auch LoiLoScope)
20. August 2020 12:25
Antwort an  NT1PR

Sollte Herr Weber eine Partei gründen, ist es völlig ausge­schlossen, dass HM-Förder-MIT–ein–GLIED–von–NIXer auto­ma­tisch Mitglieder dieser Partei werden. Gezahlte Gelder können zurück verlangt werden. Erteilte Einzugs­er­mäch­ti­gungen verfallen.
Mit freund­lichen Grüßen

Deutschland - Ein Land liegt im Sterben
Deutschland - Ein Land liegt im Sterben
19. August 2020 15:53

Spit­zen­ar­tikel! Wenn Weber das lesen sollte, würde er wahr­scheinlich toben vor so viel Demas­kierung.
Kleine Anmerkung: Ich glaube, dass Petra Gott­schalk, Webers peinlich aufge­bre­zelte Jasa­gerin, nicht die ist, die auf Facebook unterwegs ist.Bei der Team­vor­stellung meine ich mich zu erinnern, dass es eine andere Petra noch gibt, die für Social Media zuständig ist.

Fördermitglied
Fördermitglied
19. August 2020 16:22

Ein HM-Denun­ziant zeigt seine Mails an das Finanzamt:
https://youtu.be/hmn2rjnvet8

À la carte
À la carte
20. August 2020 09:40
Antwort an  Fördermitglied

schön, freu mich das ich geteilt werde…

Matze_1
Matze_1
20. August 2020 10:33
Antwort an  À la carte

War ja auch sehr inter­essant das Video, bezw. die Mails. Denn die für gestern verspro­chenen Dateien von HM habe ich noch nicht gefunden. Auch die Pres­se­mit­teilung nicht.

Anonymous
Anonymous
19. August 2020 18:33

Stand 19.08.2020
Hallo Meinung gGmbH Beweis­si­cherung
https://archive.is/FKLr0
https://archive.is/5IAoO
Alle HM Backups https://archive.is/www.hallo-meinung.de

Peter Brüllaffe
Peter Brüllaffe
19. August 2020 20:04

HALLO MEINUNG wirkt! nicht…
https://www.youtube.com/watch?v=E878uutfRlY
Peter Weber hat eine Diakonie dazu gebracht, eine Stel­len­an­zeige mit einem zusätz­lichen Satz zu konkre­ti­sieren. Dafür zahle ich gerne 36€! Was ein Erfolg! Die arme Prak­ti­kantin bei der Diakonie hat bestimmt bei der Pres­se­an­frage von HM einen Herz­anfall bekommen.
ironie aus
Dieser Webertyp ist voll­kommen durch­ge­knallt. Merkt das eigentlich keiner? Er labert zusam­men­hanglos. Er brüllt. Er schreit. Was will er eigentlich sagen? Sperrt ihn endlich ein, diesen BETTLER!!!
Dieser Artikel ist super. Hallo Meinung ist illegal und hat betrogen. Jetzt wissen wir es alle schwarz auf weiß. Ich hoffe bei Weber klicken bald die Hand­schellen.

Bundesrepublikaner (oder auch LoiLoScope)
Bundesrepublikaner (oder auch LoiLoScope)
20. August 2020 12:32
Antwort an  Peter Brüllaffe

https://www.youtube.com/watch?v=FEE_qNCeclU
Mit freund­lichen Grüßen

Peter Leber
Peter Leber
20. August 2020 00:12

HALLO MEINUNG taumelt im WeberGATE:https://www.youtube.com/watch?v=FEE_qNCeclU

Carsten Jahn vs. Mario Buchner DÜ von 18.08.2020 so ein Verlo­gener möchte gern Patriot und Wendehals:
https://www.youtube.com/watch?v=K‑1BZidQwi8

Gefunden bei: https://t.me/digitalePaYtrioten

HALLO MEINUNG Diktator
HALLO MEINUNG Diktator
20. August 2020 01:50

Liebe Freunde, um das alles aufrecht zu erhalten, bin ich kein Bettler.
Wir kämpfen wirklich gegen einen Giganten, gegen die Main­stream Medien und gegen eine Politik, die sich gegen das Volk richtet.
Also brauchen wir Eure Unter­stützung!
Alle Nörgler sofort löschen!
HIER SPRICHT DER PETER!
Und sonst NIEMAND!!!

20200820_014130.jpg
Der Analyst
Der Analyst
20. August 2020 07:59

Wie immer ein sauber recher­chierte Artikel. Nur fehlt mir auch hier der Abschluss. Wieso nutzt ihr nicht eure Macht und gebt eine ganz klare Hand­lungs­emp­fehlung aus? So stört es Peter Weber letzt­endlich gar nicht, was ihr schreibt, denn die verblö­deten Jünger nehmen ihn noch mehr in Schutz.
Wie von mir schon einmal geschrieben, bringt nur eine konzen­trierte Aktion etwas. Sei es Verstöße in seinen YouTube-Videos mit mehreren Leuten zu melden oder Verstöße bei seiner Face­book­seite (das falsche Impressum wäre dafür eine ideale Vorlage gewesen).
So ist eure Arbeit zwar lobenswert, aber letzt­endlich sinnlos, weil es die Struktur der Payt­rioten nicht zerstört.