Spalten und Spenden: Wenn Geld und Ego wichtiger als die Sache sind

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Haben Sie es bemerkt? Zwischen einigen namhaften Patrioten ist ein Macht­kampf entbrannt. Es geht um deren Zukunft, um das eigene Ego und natürlich ums Geld. Es geht darum wer zukünftig die Führung unter den alter­na­tiven Medi­en­ma­chern über­nimmt und die Kontrolle darüber ausüben kann, wer von den anderen digi­talen Patrioten, YouTubern und Bloggern noch mitspielen darf oder nicht.

Die Spalter

Unter dem Vorwand gegen die allge­gen­wertige Zensur bei YouTube und Facebook zu kämpfen spalten die Akteure Hagen Grell, Tim Kellner und Oliver Flesch die patrio­tische Szene. Jeder will, dass sein eigenes Infor­ma­ti­ons­portal das erste, beste und größte ist. Zusam­menhalt und Zusam­men­arbeit? Nein. Statt­dessen Miss­gunst, Hetze und Ausgrenzung. Denn es geht um viel. Um sehr viel.

Das Geld

Alle Akteure haben viel Zeit und Geld in ihr Portal gesteckt. Das Geld wurde im großen Stil durch Spenden bei patrio­ti­schen Bürgern einge­sammelt. Die Rede ist von Summen zwischen 50.000 bis 140.000 Euro die gesammelt und inves­tiert wurden. Die Ergeb­nisse, die neuen Infor­ma­ti­ons­portale „FreiHoch3”, „Prome­theus Deutschland” und „1984 Magazin”, lassen bei vielen jedoch Zweifel aufkommen, ob die Spen­den­gelder voll­ständig in diese Portale verwendet wurden bzw. werden. Den Spendern wird jede Trans­parenz über den Verbleib der Gelder verwehrt.

Die Spenden

Ein viel wich­tiger Aspekt zwischen den Akteuren und ihren Portalen ist das zukünftige Geld. Denn obwohl die Entwick­lungen über­wiegend durch die Spenden von anderen Patrioten finan­ziert werden, geht es den Port­al­be­treiber nun darum auch zukünftig Geld zu verdienen. Die ursprüng­lichen Ziele, Aufklärung, Gegen­pro­pa­ganda und alter­native Nach­richten, sind dem Ziel mit den Patrioten Geld zu machen gewichen.

Auch insgesamt ist der Trend zu erkennen, dass sich die digi­talen Patrioten immer mehr auf „Geld machen” fokus­sieren. Spenden, Abon­ne­ments, kosten­pflichtige Erwäh­nungen in soge­nannten Super­chats, Fanshops mit Aufklebern und T‑Shirts usw. spielen inzwi­schen bei einigen riesige Summen in die Kasse.

Vielen ist all das bereits unan­genehm aufge­fallen. Mit diesem Blog „Digitale Patrioten” wollen wir versuchen diese Schat­ten­seiten der patrio­ti­schen Bewegung zu durch­leuchten, aufzu­klären und entge­gen­zu­wirken.

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Alex
Gast
Alex

Ich muss diesem Artikel vehement wider­sprechen. Unser Portal 1984 wurde ausschließlich aus eigenen Mitteln finan­ziert. Weder im Vorfeld noch im Nachgang wurde zu Spenden aufge­rufen.

Es gibt zwar den 1984er Unter­stüt­zerklub und auch die Möglichkeit, uns einmalig zu unter­stützen. Doch sämt­liche Inhalte und die Nutzung unseres Sozialen Netz­werkes sind und bleiben kostenfrei.

Was Ihr offen­sichtlich nicht versteht: Das Betreiben einer solchen Plattform ist immer mit Kosten verbunden. Egal ob selbst program­miert oder auf Basis einer Publi­shing-Plattform. Das fängt beim Server an, geht über einen DDoS-Schutz bis zu einem CDN. Gute Lösungen kosten immer Geld, auch für Patrioten.

So ein Portal betreibt man nicht so nebenbei, schreibt hin und wieder mal einen Artikel. Für Oliver und mich ist das ein Full-Time-Job, der nicht annä­hernd das abwirft, was Ihr hier in den Raum stellt. Zudem: Wie denkt Ihr denn, soll unsere Arbeit gegen­fi­nan­ziert werden? Nur mit Werbung? Oder ist das in Eurer Welt auch schon zu viel? Folgt man Euren Argu­menten, dann bleibt doch nur der Schluss, dass ein profes­sionell betrie­benes News-Portal mit Sozialem Netzwerk nur von finan­ziell unab­hän­gigen Machern betrieben werden kann.

Wo Ihr Spaltung erkennt, erschließt sich mir in keinster Weise. Wir sehen weder Frei3 noch Prome­theus als „Konkurrenz”. Ganz im Gegenteil: Wir begrüßen es ausdrücklich, dass es mehr als nur ein alter­na­tives Medi­en­portal gibt. Natürlich haben wir den Anspruch, mit unserem Konzept unsere Leser zufrieden zu stellen.

Artikel wie diese spalten die Gegen­be­wegung. Indem sie Neid schüren und jemanden, der profes­sio­nelle Arbeit abliefert, als unseriös bezeichnen.

Mr.HaseHase
Gast
Mr.HaseHase

1984 ist okay da kann ich nix groß finden was es zu meckern gibt , Oliver f. Hat sein fänchen halt früh­zeitig in den rich­tigen Wind gehalten , was clever ist .. wo andere halt unfle­xibel sind und stur .. sehe hier kein großen Diskus­sions Grund .. die Youtuber sollen ruhig auch was davon haben das sie ihre Zeit und mehr da rein­stecken , auch können sie Millionen mit Tricks machen ..alles egal solange das Geld vernünftig für die Sache ausge­geben wird ist alles erlaubt …

Winter
Gast
Winter

Ich verstehe auch nicht, was das Ganze hier soll. Geld hier, Geld da, alles Betrüger und Verräter. Aber sind wir mal ehrlich. Im Grunde genommen vertreten alle die gleiche Meinung, nur scheint es hier ein vermeint­liches Ungleich­ge­wicht im Geld­fluss zu geben. Aber warum?

Ich seh” den Chro­nisten. Anzug, Green­screen, aufwendige Technik, und stets empa­thisch und bemüht um etwas Witz. Ich seh” Flesch, im selben, auslei­ertem Hemd, vor seiner Haus­fassade, alles wie immer. Merkste irgendwat?

Aber ja, der Chronist, der alte Gierhals! Deshalb sind alle seine Videos und Beiträge werbefrei, ganz im Gegenteil zum Rest, aber 19vierundachtzig repostet den Kram ja, natürlich mit Werbe­banner, oben, unten, links und rechts – oder besser gesagt solange, wie der Chronist da mitspielt und nichts vom Kuchen abhaben will! 😉